Rückblick – Streaming: Filme, Medien und Sofortzugriff

Streaming: Filme, Medien und Sofortzugriff, Wheeler Winston Dixon, 2013, ISBN 9780813142197

Ob es Ihnen gefällt oder nicht, das Streaming von Filmen und Musik nimmt einen immer größeren Anteil am gesamten Internetverkehr ein. Dieses Buch gibt die Details.

Warum sollte man nicht ein paar Dollar bezahlen können, um zu Hause einen Film zu streamen, wenn ein Kinobesuch oder der Kauf der DVD viel mehr kostet? Lädt der Filmvorführer im Kino einen Filmkanister auf einen 35-mm-Projektor und schaltet ihn ein? Die Antwort lautet zunehmend nein. Die Mehrheit der Kinos ist auf volldigitale Systeme umgestiegen. Der Film wird zusammen mit einem elektronischen Code vom Verleiher heruntergeladen. Dieser Code kann für nur eine Vorführung an einem bestimmten Tag gut sein. Wenn der richtige Code nicht verfügbar ist oder nicht richtig funktioniert, wird er nicht angezeigt.

Immer weniger Filme werden auf Film gedreht, weil immer weniger Kinos über Filmprojektoren verfügen. Sofern sich kein Programmkino in der Nähe befindet, ist es so gut wie unmöglich, ältere oder weniger bekannte Filme im Original anzusehen. Wann war das letzte Mal ein älterer oder obskurer Film im örtlichen Multi-Theater-Megaplex verfügbar? Wenn jemand, der eine Filmkopie dieses älteren, obskuren Films besitzt, es nicht für lukrativ genug hält, ihn auf DVD zu bringen, kann man wenig dagegen tun. Bald wird die einzige Möglichkeit, Filme jeglicher Art zu sehen, das Online-Streaming sein. Je nach Standpunkt ist dies entweder der natürliche Fortschritt der Technologie oder das Ende der Welt.

Was Netflix mit dem Filmgeschäft macht, Apple mit dem Musikgeschäft und Amazon mit dem Buchverlag. Amazon verkauft jetzt mehr Kindle-Kopien von Büchern als Papierexemplare. Facebook ist kaum mehr als eine Möglichkeit, die persönlichen Daten der Leute aufzusaugen und an Werbetreibende zu verkaufen (Google Glass und eine neue Gesichtserkennungstechnologie werden dies viel einfacher machen). Facebook hat über 80 Millionen gefälschte Konten erstellt. Die Hoffnung ist, dass der Autor beispielsweise sein Konto bereits eingerichtet sieht und sich entscheidet, es zu verwenden. Aus diesem Grund sagt der Autor, dass er niemals auf Facebook posten wird.

Dies ist ein sehr interessantes Buch. Für manche mag es allgemein bekannt sein, aber ich habe viel daraus gelernt. Es ist nicht technisch und sehr einfach zu lesen. Es lohnt sich auch sehr, vorbeizuschauen.


Source by Paul Lappen

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